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Mütterkuren – einfach mal ausspannen!

Ich fühle mich müde und ausgebrannt

Titel der Broschüre "Familienhilfe" der DiakonieStändig „Motor“ der Familie zu sein, bringt einige Mütter in Streßsituationen.

Erste Anzeichen einer Überlastung sind Müdigkeit und Abgespanntheit, Kopf- und Rückenschmerzen. Zu den Alarmsignalen zählen Nervosität und Reizbarkeit, Schlafstörungen und ein erhöhter Verbrauch an Kaffee, Zigaretten und Medikamenten.

Diese Alarmsignale zeigen deutlich: Es ist höchste Zeit für eine Mütterkur!

Was bietet mir die Mütterkur?

Ziel der Mütterkuren, die jährlich von rund 40.000 Müttern in Anspruch genommen werden, ist es, Körper, Geist und Seele wieder fit zu machen.

Medizinische Anwendungen, Bäder, Massagen, Bestrahlungen und Kneippanwendungen bringen Herz und Kreislauf wieder in Schwung.

Die Frauen werden während der vierwöchigen stationären Kuren von Heimärzten betreut.

Auf dem Programm stehen u. a. sportliche und kreative Tätigkeiten sowie jede Menge Zeit für Gespräche über die Alltagsschwierigkeiten. Darüberhinaus gehören Beratungen und Informationen über vielseitige Themen (z. B. Erziehung, Familienfragen, Gesundheitsförderung, Ernährung) zum Angebot.

Wo finden die Mütterkuren statt?

Die fast 120 Müttergenesungsheime (Kurheime) sind im ganzen Bundesgebiet verteilt. Träger sind die Wohlfahrtsverbände.

Die Evangelische Kirche im Rheinland betreibt Mütter-Kind-Kurheime in

Wer betreut die Kinder, die nicht mitfahren?

Hat mindestens eines der zu Hause gebliebenen Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet, bietet sich die Möglichkeit, eine Familienpflegerin zu beantragen, die sich während des Kuraufenthaltes um sie kümmert. Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Leverkusen beschäftigt sieben ausgebildete Familienpflegerinnen.


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